PEL | Leben am Obsthain

Wien, 2009

Am Wiener Stadtrand entstand eine Landschaft mit besonderer Identität: 61 Einfamilienhäuser wurden eingebettet in eine Raumsequenz von weichen Hügeln und Mulden, in einen Hain aus Obst- und Nussbäumen, ergänzt durch Gemeinschaftsräume in Form von Glashäusern und Mostkellern. Die Bebauung spielt mit den sanften Hügeln, unterschiedliche Kombinationen der beiden Haus-Grundtypen gestalten das Gelände abwechslungsreich und ermöglichen viel grünen Raum.

 

Das Erdgeschoss der verschiedenen Häusertypen beinhaltet offene, jedoch überdeckte PKW- Abstellplätze und durch diese transparente Gestaltung eine Verbindung zwischen Straße und Gartenlandschaft. Die Häuser haben minimale Baukörpertiefen, so betonen Licht und Sonne die Wohnbereiche. Im Inneren befinden sich keine konstruktiv-tragende Bauteile, eine ideale Ausgangsbasis für den maßgeschneiderten Ausbau, von der Loftwohnung bis zur Mehrzimmerwohnung. Teile der Dachflächen sind begehbar und als Gemüsegarten oder Dachterrasse nutzbar. Die Gärten und Gemeinschaftsgrünflächen wurden ohne Einzäunung gestaltet um einen fließenden Übergang zu schaffen. Die gruppierte Anordnung der Baukörper eignet sich auch für Mehrgenerationen- und Großfamilienwohnen.

  • MitarbeiterFriedrich Hähle, Martin Mostböck, Stefan Pfefferle, Holger Schäfer, Katrin Steinbacher, Alice Steinmetz, Mark Steinmetz
  • Bebaute Fläche4.880 m²
  • Nutzfläche8.300 m²
  • Wettbewerb1. Preis
  • FotosLisa Rastl