WHN | Wohnhochhaus Nordbahnhof

Wien, Wettbewerb 2018

Das städtebauliche Leitbild lautet „freie Mitte – vielseitiger Rand“. Drei voneinander unabhängige, höhendifferenzierte Baukörper bilden ein markantes Ensemble: das Wohnhochhaus als „Solitär“ samt zweigeschossigem Anbau auf der Südseite, der winkelförmige, höhengestaffelte Baukörper an Taborstraße und Bruno Marek Allee mit gewerblicher Nutzung und das Punkthaus in der Mitte mit Hotel- bzw. Studentenwohnhaus-Nutzung.

Das Wohnhochhaus erzeugt eine signifikante Signalwirkung auf größere Distanz und bildet mit seiner charakteristischen Ausformulierung einen weit sichtbaren Orientierungspunkt im Stadtgefüge.

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  • Wettbewerb2. Platz
  • MitarbeiterFriedrich Hähle, Robert Huebser, Maria Nardelli, Giacomo Rocco, Stefan Schubert
  • Bruttogeschoßfläche34.000 m²
  • Anzahl Wohnungen191
  • Wettbewerb NordbahnviertelLink zu den Beiträgen
  • VisualisierungStefan Laub | LAUBlab KG

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Das Wohnhochhaus bekommt zusätzlich zum vorgegebenen Umriss mit einer vertikalen „Dreiteilung“ auch eine funktionsbezogene innere Struktur, die außen ablesbar ist. Es entsteht ein kompakter Grundriss mit hoher Regelhaftigkeit. Der innere Erschließungskern wird gesäumt von einem umlaufenden Gang, der im Zentrum zur Liftlobby führt und die Orientierung erleichtert.

Die tragende Außenwand wird als Lochfassade konzipiert. Das statische System definiert sich über den tragenden Kern, die Gang-Wand, einzelne Wandscheiben zur Spannweiten-Minimierung in den größeren Wohnungen und die tragenden Außenwand. Dieses System besteht konsequent bis ins Untergeschoss, ein Systemwechsel wird vermieden.

Die Grundriss-Struktur erlaubt flexible Funktionen. Unser Vorschlag ist eine Restaurantnutzung mit markthallenartiger Ergänzung und Kultureinrichtungen im Erdgeschoss. Im 1. Obergeschoss liegen ein Fitness- und Wellnessbereich, Atelierwohnungen sowie ein Gästeappartement. Eine eingeschossige Tiefgarage im Untergeschoss verbindet die Bauteile. Im Untergeschoss befinden sich zudem Technik- und Einlagerungsräume.

Die Wohnungen sind entsprechend ihrer Bestimmung als Anleger-  oder Nutzerwohnungen geringfügig asymmetrisch zum Kern organisiert. Jeder Wohnung ist Freiraum in Form mindestens eines großzügigen Balkons zugeordnet. Auf Wunsch können weitere Balkone modular angeordnet werden.

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